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Jannik Sinner nach Rekordprämie in Riad: "Spiele nicht für Geld"

SID
Jannik Sinner mit der Trophäe.
Jannik Sinner mit der Trophäe.AA/ABACA / Abaca Press / Profimedia
Sechs Millionen Dollar. Das höchste Preisgeld der Tennisgeschichte. Und das für einen Sieg bei einem Showturnier. Jannik Sinner hat in Riad beim Six Kings Slam ordentlich abgeräumt. Dabei sei es ihm in Saudi-Arabien aber gar nicht ums Geld gegangen, erklärte der Weltranglistenerste aus Italien nun im Interview mit Eurosport.

"Ich spiele nicht für Geld", sagte Sinner, die Millionen seien zwar ein netter Preis, "aber ich bin dahin gefahren, weil da die womöglich sechs besten Spieler der Welt am Start waren und ich mich messen konnte." Zudem sei er nie zuvor in Riad gewesen. "Das war sehr schön." Und die Matches würden ihm auch dabei helfen, in Zukunft ein besserer Spieler zu werden.

Zumindest Stan Wawrinka schien das nicht zu überzeugen. Der Schweizer Tennisprofi, der in seiner Karriere drei Grand-Slam-Titel und 37 Millionen Dollar Preisgeld gewonnen hat, reagierte mit einem vor Lachen weinenden Smiley bei X auf Sinners Erklärung.

Das Treffen der sechs "Tenniskönige", unter ihnen die Altstars Rafael Nadal und Novak Djokovic, vor Kurzem in Riad hatte für Aufsehen und Kritik gesorgt. Trotz Klagen um den zu vollen Kalender hatten Sinner, Nadal, Djokovic, Carlos Alcaraz, Holger Rune und Daniil Medwedew den Ausflug in die Wüste unternommen - und das mitten im Endspurt einer langen Saison.

Sinner setzte sich schließlich durch und kassierte ab, aber auch die fünf anderen Spieler wurden mit kolportierten 1,5 Millionen Dollar Antrittsgeld reichlich entlohnt. Für Sinner ist das alles nicht mehr als ein schöner "Bonus". Natürlich sei Geld wichtig, sagte er, "aber nicht so sehr. Ich habe auch ohne das Geld ein schönes Leben." Wichtiger seien ohnehin die Gesundheit und die Familie.